Firma gründen in der Schweiz – Unternehmensgründung

Eine Firma in der Schweiz gründen: Alles zur Unternehmensgründung in der Schweiz, Tipps, Voraussetzungen & Informationen finden Sie hier online!

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Eine Firma in der Schweiz gründen: Alles rund um die Unternehmensgründung in der Schweiz, Tipps, Voraussetzungen und weitere Informationen finden Sie hier online!

Firmengründung in der Schweiz für Grenzgänger aus Österreich

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Schweiz

Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus Österreich müssen sich, wenn sie eine Firma in der Schweiz gründen wollen, an einige Regeln halten. Wie ein Österreicher in der Schweiz ein Unternehmen gründen kann wird im folgenden mit den entsprechenden Hintergrundinformationen beschrieben. Allgemein gilt, dass dank der in der Schweiz bestehenden Handelsfreiheit und Gewerbefreiheit jede Personen in der Schweiz eine Firma gründen kann. Ausländer, die dauerhaft ein Unternehmen in der Schweiz leiten wollen, benötigen eine Arbeitserlaubnis und eine Aufenthaltsbewilligung.

Tipps für Unternehmer mit Grenzgängerstatus

Wichitg: Österreicher können in der Schweiz eine Firma gründen, wenn den Schweizer Behörden nachgewiesen wird, dass man in der Lage ist, eine selbständige Erwerbstätigkeit auszuüben.

Dies erfolgt mittels Vorlage entsprechender Firmenunterlagen wie zum Beispiel einem Businessplan, oder einer Anmeldung im Handelsregister. Ebenfalls eine Eröffnung einer Werkstatt oder Buchhaltungsunterlagen werden dafür anerkannt. Was exakt benötigt wird, erfährt man bei der zuständigen kantonalen Migrationsbehörde.

Erste Schritte zur Firmengründung

Nach Vorlage des Nachweises, dass eine Firmengründung erfolgreich sein kann, wird dem Österreichischen Staatsbürger eine Grenzgängerbewilligung für fünf Jahre ausgestellt.
Dasselbe erfolgt für Österreicher, die bereits in der Schweiz leben. Da Österreich ein EU-Staat ist, fällt es unter den Geltungsbereich des Personenfreizügigkeitsabkommens.

Dadurch fallen Bedingungen wie, dass sich die Person ein halbes Jahr vor Firmengründung in der Schweiz aufhalten muss, weg.Beruflich und geografisch ist man mobil und die Stelle, der Beruf und der Arbeitsort können ganz nach Wunsch gewechselt werden. Darüber hinaus müssen Österreicher nicht mehr jeden Tag, sondern nur noch einmal in der Woche an den Wohnort im Ausland zurückkommen.

Unternehmensgründung in der Schweiz: Was gilt es zu beachten?

Ehe ein Österreicher in der Schweiz ein Unternehmen gründet, sollte sich der EU-Bürger gut überlegen, welche Art Firma gegründet werden soll. Gängige Unternehmensformen sind eine Aktiengesellschaft, kurz AG, sowie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH, und die Kollektivgesellschaft, sowie die Einzelfirma.Für die Gründung einer AG ist eine Investition in Form von Aktienkapital von mindestens 100.000 Franken erforderlich. Dabei bleiben die Investoren anonym und es besteht keine Publizitäts­pflicht. Sehr vorteilhaft sind die beschränkte Haftung und eine leichte Übertragung der Firmenanteile. Eine GmbH benötigt mindestens 20.000 Fran­ken zur Gründung. Dies ist ein geringes Grundkapital.Darüber hinaus ist nur ein Gründer notwendig und es gilt eine beschränkte Haftung.

Ist die Nationalität wichtig?

Die Nationalität spielt bei der Gründung einer Firma in der Schweiz keine Rolle. Werden die Organe der Kapitalgesellschaft besetzt, sieht es allerdings anders aus.Österreicher brauchen eine gültige Bewilligung der Nieder­lassung, um ein Unternehmen zu gründen. Ebenfalls Partnerschaften sind möglich. Bei einer Aktiengesellschaft ist es ein Muss, dass die Mehrheit der Verwaltungsratsmitglieder einen Wohnsitz in der Schweiz hat. Alternativ reicht der Besitz eines Schweizer Bürgerrecht oder das eines EU-Staates. Bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung muss der zeichnungsberechtigter Ge­Geschäftsführer einen Wohnsitz in der Schweiz vorweisen. Sind wichtige Punkte, wie beispielsweise die Firmenstruktur, die Rechtsform, sowie das Gründungskapital geklärt und die Papiere wurden zugestellt, erfolgt die Firmengründung in zwei bis drei Wochen.

Steuern & Steuerpflicht

Als Österreicher mit eigener Firma in der Schweiz gilt es auch auf die Steuern zu achten. Private Personen werden auf Bundesebene, sowie Kantonebene und Gemeindeebene besteuert.Für Firmen ist der Ort der Wertschöpfung maßgebend. Die Steuern in der Schweiz sind im Vergleich zu Österreich sehr niedrig. Die kantonalen Steuern variieren abhängig vom jeweiligen Schweizer Kanton. Diese Kantonale Gewinnsteuer beträgt zwischen 4,4 bis 19 Prozent. Diese kommunale Gewinnsteuer hingegen beträgt zwischen vier bis sechzehn Prozent. Eine Steuerbelastung beträgt zwischen 16 und 25 Prozent, kann aber durch eine Steueroptimierung um bis zu zehn Prozent reduziert werden.

Unterschiedliche Steuern in den Schweizer Kantonen

Die Steuern bei einer Firmengründung sind von Kanton zu Kanton verschieden. Zum Beispiel der finanziell schwache Kanton Obwalden fordert von Unternehmen seit dem Jahre 2006 eine Steuer von nur 6,6 Prozent. Dies ist die niedrigste Steuer in der Schweiz. Die positive Folge ist, dass seit dem Jahre 2006 in diesem Kanton 333 neue Firmen im Handelsregister eingetragen wurden. Somit ein Steuer-Schnäppchen für österreichische Staatsbürger, die eine Firma in der Schweiz gründen wollen. Der Steuervorteil eines Standorts ist natürlich ein wichtiger Aspekt, der bei der Firmengründung in der Schweiz berücksichtigt werden muss. Ebenfalls die Verkehrsverbindungen und die Lebensqualität müssen bei der Gründung eines Unternehmens stimmen.

Hilfe bei der Firmengründung

Vor allem für Österreicher kann es sehr hilfreich sein für die Firmengründung in der Schweiz einen erfahrenen Dienstleister zu Rate zu ziehen. Solche Anbieter bieten eine ganzheitliche Gründungsberatung und informieren über alles notwendige. Egal, ob es sich um die Gestaltung des Firmennamens handelt, oder um die rechtlichen Bedingungen oder um Versicherungsfragen rund um die Firmengründung, die Dienstleister stehen einem kompetent zur Seite.

Ebenfalls eine umfassende Steuerberatung und die Erstellung eines Business Plans, sowie der Ablauf der Firmen­gründung wird zusammenbewältigt. Selbstverständlich geschieht dies nicht gratis und erfordert eine sich lohnende Investition von etwa bis zu 3000 Franken für die Gründung der Firma. Pro Jahr fallen etwa bis zu 4000 Franken Domteilgewährung an. Dafür gründet der österreichische Staatsbürger ohne Schwierigkeiten und absolut legal seine eigene Firm in der Schweiz.

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