Aktien handeln lernen: Alle Tipps, Risiko, Gebühren & Kosten zum Aktienhandel für Anfänger finden Sie hier! Informieren Sie sich vor dem Trading online, um erfolgreich zu investieren!

Aktienhandel lernen

Online Broker beim Aktienhandel mit binären Optionen
Online Broker – Quelle: bigstock.at, ID: 54559502

Aktien sind die Stars an der Börse und wohl die Art von Wertpapier, an die der Bürger als erstes denkt, wenn es um Börse geht. Wenn man Aktien eines Unternehmens kauft, dann erwirbt man Anteile an jenem Unternehmen, das bedeutet, man ist Miteigentümer der Firma und zwar zu so viel Prozent, wie man Aktien gekauft hat im Verhältnis zu der Gesamtzahl, die existiert. Bei einem Kauf von 20 Aktien wären das, wenn insgesamt 150 000 Aktien dieses Unternehmens existieren, 0,013%.

Daneben symbolisiert jede Aktie eine Stimme, welche man auf der jährlichen Hauptversammlung zur Geltung bringen kann bei diversen Abstimmungen. Erklärt sich das Unternehmen des Weiteren dazu bereit, einen Teil seiner Gewinne auszuschütten, so erhält man als Miteigentümer eine sogenannte Dividende.

Online-Broker und Trader im Vergleich

Die besten Online-Broker in Österreich sind CapTrader und die Hello bank. Entscheiden Sie sich für seriöse Anbieter und recherchieren Sie vorab nach Erfahrungsberichten und Bewertungen von Usern dieser Broker im Internet.

Wie funktioniert der Handel mit Aktien?

Um Aktien zu kaufen bzw. zu verkaufen, ist die Börse notwendig. Die Börse ist sich vorzustellen wie ein sehr großer Markt, auf welchem unterschiedlichste Sachen gehandelt werden. Wie es bei einem Markt üblich ist, bestimmen Nachfrage und Angebot den Preis.

Möchte ich als Anleger eine Aktie kaufen, so muss ein Marktteilnehmer gefunden werden, der gleichzeitig dazu bereit ist, jene Aktie zu dem Preis zu verkaufen, zu dem ich höchstens bereit bin, zu kaufen. Findet sich so jemand, wird das Geschäft abgewickelt. Früher haben Börsenmakler die Aufgabe übernommen, aus all den Kauf- und Verkaufsaufträgen den Preis zu ermitteln, zu dem die meisten Geschäfte abgewickelt werden können. Heute übernehmen das Hochleistungscomputer.

Was ist beim Kaufen von Aktien zu beachten?

Es gibt einige Grundregeln bzw. Ratschläge, die vor allem Anfängern in Verbindung mit dem Handel von Aktien nahegelegt werden. Darunter fallen etwa:

  • Niemals Aktien mit Geld kaufen, welches bereits in kurzer Zeit benötigt werden könnte. Aktien auf Kredit ist das gravierendste No-Go überhaupt.
  • Finger weg von Pennystocks: Das sind Aktien, deren Preis unter einem Euro liegt und somit verlockend billig sind. Nicht selten verbergen sich dahinter Schrottunternehmen oder Betrügereien.
  • Verluste aussitzen: Ein typischer psychologischer Fehler von Anlegern ist, Verluste auszusitzen. Ganz gleich, wie es um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und deren Umfeld bestellt ist, der Anleger hält an seinen Aktien fest und ist entschlossen, sie erst wieder zu verkaufen, wenn sie den ursprünglichen Kaufkurs wenigstens erreicht haben. Der Mensch gesteht sich nicht gerne solche Verluste ein, doch manchmal ist es besser, sich einen Anlegerfehler zuzugestehen und zu verkaufen, als die Realität frustvoll auszublenden und zu warten. In dieser Zeit hätte man mit dem noch übrigen Geld in bessere Aktien bereits investieren können.
  • Gewinne zu früh mitnehmen: Den gegenteiligen Effekt gibt es genauso. Viele freuen sich darüber, wenn ihre Aktie einige Prozent im Plus liegt und verkaufen sogleich, um ihren Gewinn einzustreichen. Bevor man sich jedoch zum Verkauf entscheidet, sollte man sich fragen, warum man verkaufen will. Denn, wenn das Unternehmen glänzende Aussichten aufweist, warum dann verkaufen?
  • Börse ist Psychologie: Als Anleger muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Markt und die Kurse (noch) vom Menschen bestimmt werden und damit sehr stark von Emotionen. Viele Kursveränderungen geschehen nicht aufgrund von harten Fakten oder begründeten Meinungen, sondern wegen Hoffnungen, Erwartungen und Ängsten. Eben deshalb ist die Börse manchmal ein Mysterium.

Vorteile des Aktienkauf

Aktien weisen eine hohe Liquidität auf. Das heißt, als Anleger komme ich jederzeit an mein Geld heran, indem ich sie verkaufe. Es muss lediglich ein potentieller Käufer gefunden werden.

Aktien bedeuten mögliche Kursgewinne. Und diese können sehr hoch ausfallen. Dazu ein extremes Beispiel aus meiner eigenen Anlegervergangenheit. Bis heute ärgere ich mich darüber, nicht eingestiegen zu sein. Damals hatte ich noch ein Musterdepot und mit virtuellem Geld den Aktienhandel ausprobiert – wozu ich im Übrigen auch den Leser rate. Mitte 2013 stand die Facebook-Aktie bei etwa 18 Euro. Am heutigen Tag, dreieinhalb Jahre später, beträgt der Preis 122 Euro pro Aktie. Doch hinterhertrauern hat noch keinem Anleger geholfen.

Wenn das Unternehmen Dividenden ausschüttet, kann man sich über einen kleinen, regelmäßigen Nebenverdienst freuen, je nach Anzahl der gekauften Aktien und abhängig von der Höhe der Dividende pro Aktie. Die sogenannte Dividendenrendite ist aufgrund der 0%-Zinsphase mittlerweile häufig höher als bei Tages- und Festgeld.

Nachteile von Aktien

Neben Kurssteigerungen sind natürlich auch Kursverluste möglich. Im extremsten Fall verliert die Aktie so stark an Wert, dass nahezu das gesamte eingesetzte Vermögen weg ist. Dieser Fall tritt jedoch sehr selten auf.

Der Anleger muss sich im Klaren sein und vor allem akzeptieren, dass der Aktienkurs Schwankungen unterliegen wird. Wer bei einem Blick auf die Tagesperformance in der darauffolgenden Nacht nur unruhig schlafen kann, weil der Kurs um 1,5% gesunken ist, sollte sich nochmals überlegen, ob Aktien das richtige Investment für ihn sind.

Kosten für den Aktienhandel: Diese Gebühren fallen an

Um Aktien eines Unternehmens zu kaufen, benötigt der zukünftige Anleger ein Depot bei einer Bank. Unweigerlich stellt sich damit die Frage nach der Wahl der besten Bank, unter anderem da diese pro Auftrag eine bestimmte Gebühr verlangt. In diesem Zuammenhang empfehle ich, einen Blick auf die Onvista zu werfen, vor allem auf das sogenannte FreeBuy-Modell, dank dessen Sie keine Ordergebühren bezahlen müssen.

Neben den Ordergebühren fallen auch noch Handelsplatzgebühren an. Was diesen Aspekt betrifft, geben Sie Ihre Orders über den Direkthandel in Auftrag. Ich habe ausnahmslos die Erfahrung gemacht, dass die Kosten dort am geringsten ausfallen. Daneben gilt es noch einiges mehr zu beachten, etwa die verschiedenen möglichen Ordertypen: Wollen Sie die Aktie im wahrsten Sinne des Wortes um jeden Preis kaufen oder zur Sicherheit ein oberes Preislimit angeben?

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Aktien handeln im Internet - Online Trading

Bereits zu Beginn der 2000er Jahre gab es in der Bevölkerung ein breites Interesse für den Handel mit Aktien, doch nach dem Platzen der Neuen Mark-Blase und dem dazugehörigen Absturz des NEMAX verloren viele Privatanleger Geld. In fast jeder Familie gibt es eine Geschichte, wie ein Angehöriger Geld mit Aktien der Telekom oder vergleichbaren Unternehmen verloren hat. Hierdurch wird bei vielen Menschen eine Abneigung gegen das Thema Aktien entwickelt, ohne sich tatsächlich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Doch mittlerweile entwickeln die Deutschen, auch wegen der Niedrigzinspolitik der EZB, mehr Mut und sind wieder bereit mehr Geld in Aktien und Aktienfonds zu investieren, da eine alternative Altersvorsorge wegen des Marktumfeldes kaum möglich ist. Deshalb möchten wir mit diesem Text die wichtigsten Fragen rund um das Thema Aktien und Aktienhandel beantworten, damit auch Sie sich Ihre eigene Meinung bilden können.

Wo kann man mit Aktien handeln?

Um mit Aktien handeln zu können ist es erst einmal notwendig ein Aktiendepot bei einer Bank oder einem Broker zu haben. In der Regel bieten Filialbanken, Sparkassen und Volksbanken ihren Kunden die Möglichkeit preisgünstig oder sogar kostenlos zu verführen. Lediglich das ausführen der Orders wird berechnet. Wer also wenig handelt, der zahlt auch wenig Gebühren und wer viel handelt, der zahlt auch entsprechend mehr. Gerade bei einem großen Handelsvolumen ist es aber empfehlenswert zu einem Online Broker zu wechseln, da dieser meist deutlich bessere Konditionen anbieten kann. Außerdem ist der Kundenservice natürlich deutlich besser im Bezug auf den Aktienhandel ausgebildet und auch die Handelsplattform ist natürlich besser an die Gewohnheiten von professionellen Tradern angepasst. Doch zumindest am Anfang ist es noch nicht allzu wichtig, für welchen Broker man sich entscheidet, da es primär darum geht Erfahrungen zu sammeln.

Die Vorteile vom Online Trading

Die Vorteile des Aktienhandels im Internet liegen auf der Hand. Es müssen deutlich weniger Gebühren bezahlt werden, als beim Handel in einer Filialbank. Denn die Order wird direkt über das Internet aufgegeben und unmittelbar ausgeführt. Höhere Gebühren fallen lediglich dann an, wenn die Order beispielsweise per Telefon aufgegeben wird. Ein weiterer Vorteil bei den meisten Online Brokern ist die Tatsache, dass nicht versucht wird dem Kunden aktiv etwas zu verkaufen. Es werden lediglich die Aufträge ausgeführt die der Kunde gibt. Es wird nicht versucht dem Kunden ein bestimmtes Papier zu verkaufen, nur weil bei diesem eine Provision für die Bank übrig bleibt.

Nachteile

Selbstverständlich hat das Trading über das Internet auch Nachteile. Denn es findet für gewöhnlich keine Beratung durch der Broker statt. Wer sich auskennt mag dies zwar als positiv empfinden, doch gerade für Einsteiger kann es gefährlich sein, wenn ihnen kein Experte mit Rat und Tat zur Seite steht. Denn gerade der Bankberater vor Ort wird nicht versuchen einzelne Aktien zu verkaufen, sondern eher Fonds oder Anleihen. Zwar haben diese etwas höhere Gebühren als Einzelaktien, doch sie sind auch deutlich sicherer. Beim Handel im Internet gibt es niemanden der eingreift, wenn ein unerfahrener Anleger ein riskantes Papier oder eine Aktie im Abwärtstrend kauft.

Welche Gefahren gibt es beim Handel mit Aktien?

Natürlich bieten Aktien nicht nur Renditemöglichkeiten, sondern auch die Chance auf Verluste die grundsätzlich bis zum Totalverlust gehen können. In der Praxis passiert es natürlich eher selten, dass ein großer Konzern aus dem DAX oder aus dem NASDAQ in die Insolvenz geht, doch man sollte dieses Risiko natürlich im Hinterkopf behalten. Doch wer sein Geld auf mehrere verschiedene Unternehmen aufteilt kann davon ausgehen, dass er zumindest langfristig eine gute Investition getätigt hat. Vorübergehende Einbrüche des Marktes sind aber natürlich nicht auszuschließen. In diesem Fall gilt es vor allem die Ruhe zu bewahren und nicht aus reiner Panik zu verkaufen, denn wie Warren Buffet gesagt hat ist die Börse ein Instrument, welches das Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen wandern lässt. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass bis jetzt jeder Crash mit genug Geduld überwunden werden kann.

Die wahren Verlierer sind meist nur die Anlegen, die ihre Aktien an einem Tiefpunkt verkaufen wollen oder verkaufen müssen. Deshalb sollte man stets ein gewisses Cashpolster haben, um Aktien nicht wegen unvorhergesehenen Ereignissen verkaufen zu müssen. Außerdem kann es sinnvoll sein im Crash noch weitere Aktien zu kaufen, um den Einstandskurs zu verbilligen. Hierbei sollte man aber nicht in das sprichwörtliche "fallende Messer" greifen sondern abwarten, bis der größte Kursrutsch vorbei ist und die Kurse sich stabilisiert haben. Aber selbstverständlich kann es eine gewisse Zeit dauern, bis die Kurse sich erholen. Deshalb sollten auch Nachkäufe nur mit Geldern getätigt werden, die in absehbarer Zeit nicht genutzt werden müssen.

Vor dem Online-Trading mit echtem Geld sollte man unbedingt mit einem Demokonto üben. Hier kann man den Umgang im Trading mit Aktien und Wertpapieren oder binären Optionen lernen, ohne das Risiko eines finanziellen Verlustes zu haben.